AMBERG.MUSEUM

Kleider machen Leute


Vorhang auf zu einer Modenschau historischer Kleidung. Die Abteilung bietet einen Spaziergang durch 200 Jahre Kleidungsgeschichte. Kleider machen Leute - das war in der Vergangenheit nicht anders als es heute ist. Wie sich unsere Vorfahren gekleidet haben und wie sich das Erscheinungsbild der Menschen durch die wechselnden Moden verändert hat, wird in dieser Abteilung aufgezeigt.

Zu sehen ist, was man getragen hat zu festlichen Anlässen, im Alltag, bei Arbeit und Beruf, in der Freizeit und beim Sport, in guten und schlechten Zeiten, was Kleidung gekostet hat und wo man sie erwerben konnte. Ausgestellt sind Prunkstücke an Festtagsgarderobe, Paradeuniformen, Trachtengewänder, aber auch das, was Mann und Frau im Alltag getragen haben. Breiten Raum nimmt der Bereich Kleidung bei Arbeit und Beruf ein, von der Kaminkehreruniform über die Arbeitsschürze bis zum Priestergewand. Gezeigt wird auch wie "Mann" sich kleidete, vom schwarzen Gehrock bis zur Galauniform.

Dass die Kinderkleidung nicht immer bequem und angenehm war, dokumentiert das Thema "Kinder als kleine Erwachsene".

Riegelhaube mit zugehöriger Schachtel und Tasche
Foto: Stadtmuseum Amberg

Am Beginn der Abteilung steht eine komplett eingerichtete Modistinnenwerkstatt aus Amberg (ein Geschenk der Firma "Baier Hüte"). Es wird deutlich, wie wichtig in früherer Zeit der Hut, beziehungsweise die Kopfbedeckung als Bestandteil der Kleidung war.

Der letzte Bereich ist dem Zeitraum "1945 bis heute" gewidmet mit den Themen Trümmerfrauen, Wirtschaftswunder, Schönheitsideale wie Twiggy und Hippiemädchen, Petticoat und Minirock.

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